Tiefenschärfe – Schärfentiefe

Übungen zur Tiefenschärfe – Schärfentiefe

27.9.2013

Anregungen

  1. Fotografieren Sie ein Bild, in dem nichts scharf ist und das trotzdem wirklich betrachtenswert ist.
  2. Üben Sie sich in der Technik des Mitziehens mit einem wiederholbaren Motiv.
  1. Stellen Sie nicht auf das Hauptmotiv scharf. Lassen Sie dieses trotz deutlicher Unschärfe das bildwichtigste Element sein. Das funktioniert wahrscheinlich am einfachsten mit Personenaufnahmen.
  2. Fotografieren Sie ein Motiv so, dass die Schärfentiefe exakt nur den bildwichtigen Teil umfasst.
  3. Nutzen Sie ein optisches Element im Motiv – zum Beispiel einen Wassertropfen oder eine Flasche –, um Bildbereiche scharf abzubilden, die es sonst nicht wären.
  4. Versuchen Sie, eine Bewegung komplett einzufrieren. Gehen Sie dabei so weit, wie es Ihnen technisch möglich ist.
  5. Fotografieren Sie aus Ihrer eigenen Bewegung heraus und benutzen Sie die resultierende Bewegungsunschärfe als ein zum Motiv passendes Stilmittel.
  6. Wenn Sie ein Stativ zur Verfügung haben, dann fotografieren Sie ein Motiv als komplette Blendenreihe durch. Analysieren Sie am Rechner, welche Bilder das beste Bildergebnis liefert. Verwenden Sie den Modus Av/A (Zeitautomatik/Blendenvorwahl).
  7. Fotografieren Sie auch bei schwächstem Licht ohne Blitz. Probieren Sie aus, wie weit Sie gehen können, wenn Sie aus der Hand fotografieren, un dwelche Bildwirkungen sich in diesem Grenzbereich ergeben.

    ISO 800 – 24 mm – f/2.8 – 1/50 Sek.

 

 

Freeform